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Klein‑Trebbow
- kurzer geschichtlicher Abriss
Name: slaw. Wort treba
oder trebiti=säubern oder roden=Rodeort
1326: verkauft Albrecht, Herzog von Mecklenburg, das Dorf dem
herzoglichen
Vasallen Ritter Henning Knop
1648: nach dem 3o‑jährigen Krieg besitzt Jürgen von Raben
das Gut Klein Trebbow
1720: nach Ende des nordischen Krieges fallen das Gut
Klein Trebbow sowie Raben
Stück mit Groß Trebbow
durch Verkauf an den Grafen von Schmettau
Wappen mit Zoom
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1750: errichtet Graf von Schmettau das Gutshaus. Ein Gartenhaus am See
entsteht etwa an der Stelle des
heutigen Pavillons.
1774: verkauft Graf von Schmettau seine hiesigen Besitzungen an Magnus Friedrich
von Barner
1847: nimmt Ulrich, Ernst, Heinrich, Karl von Barner seinen Wohnsitz in Klein
Trebbow. In
dieser Zeit entstand die Parkanlage. Im Park findet man noch zahlreiche
seltene Bäume, die
Barner von seinen Reisen mitbrachte. Rund um Trebbow ließen die Barners
Alleen
anpflanzen.
1865: baute Ulrich von Barner das jetzige Herrenhaus.
1874: übernahm der Sohn, des Gutsherrn, Ulrich, Friedrich von Barner Klein
Trebbow.
1939: gehörte das Schloss zu gleichen Teilen den Brüdern Claus Ullrich und Magnus
Friedrich
von Barner. Schwerpunkt der Landwirtschaft war der Getreideanbau.
Nachdem Magnus von
Barner im Zweiten Weltkrieg gefallen war und C. U. von Barner zur
Wehrmacht eingezogen
war, heiratete er Tisa, geborene von der Schulenburg, die bis Ende Juni
1945 die Leitung des
Gutes übernahm.
Neben dem herrschaftlichen Wohnhaus gehörten zum Dorf Klein
Trebbow drei Scheunen, ein Kornspeicher,
ein Viehhaus, ein Schafstall, ein
Pferdestall, elf Katen, das Jägerhaus und das Holländerhaus.
Außerhalb des
Dorfes befand sich das Zieglerhaus. Für die Gastarbeiter wurde eine
Schnitterkaserne gebaut.
1945: am
12.März kamen 200 Flüchtlinge mit einem Treck aus Ostpreußen nach Klein Trebbow.
Viele von ihnen leben heute noch hier.
In den letzten Kriegstagen hatte ein deutscher General mit seinem Stab
Quartier bezogen,
3000 Soldaten strömten ins Dorf.
Am 2.Mai erreichten die
Amerikaner Klein Trebbow. Sie belegten die 1.Etage des Schlosses.
Das Schloss
war mit Flüchtlingen und französischen Kriegsgefangenen restlos überfüllt.
Am
30.Juni 1945 kam das russische Militär nach Klein Trebbow. Für kurze Zeit wurde
das Gut
bis zur Enteignung von einem Vetter Ullrich von Barner verwaltet.
Zur Bodenreform 1945.
1946: wird
das Schloss eine Parteischule der SED, das Gut wird Versorgungsgut der Partei.
In der
Gemeinde wohnen 361 Einwohner, davon sind 2/3 Ostumsiedler.
1952: wird das Gut Volkseigenes Gut.
Auf dem Gut wurde Ackerbau und Viehzucht betrieben. Dabei war auch die Trakenerzucht
nicht unbedeutend.
1959: begannen die Saatgutvermehrung und die Rinderherdbuchzucht.
1969: entstand ein Stall für 136 Rinder, somit konnte der Rinderbestand auf 240
erhöht werden.
Im Schloss waren die Verwaltung des VEG, der Rat der Gemeinde und eine
Großküche,
1 Fernsehstube, ein Sprechzimmer des Arztes und eine Frisörstube.
1982: sind in der Gemeinde Klein Trebbow 119 volkseigene, 29 Wohnungen der Gebäudewirtschaft, 30 Wohnungen
der Genossenschaft und 50 Privatwohnungen
vorhanden, außerdem 4 Wohnungen, die der Kirche gehören.
1992: wurde das Schloss mit der Abwicklung des VEG leer geräumt.
Gegenwärtig
wird das Schloss saniert und für Ferienwohnungen hergerichtet.
Eine
Chronik der Gemeinde Trebbow
ist hier erhältlich:
Familienzentrum, Schmiedestr. 2,
19069 Klein Trebbow, Tel. 03867 / 6616
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